Die Schwarzkiefer aus Österreich war oft der Pionierbaum, den die Förster wegen ihrer Anpassungsfähigkeit an trockene Böden, heiße Sommer, kalte Winter, stark degradierte Böden und sogar Felsböden ausgewählt haben. Man findet sie in der Hälfte aller Fälle in Monokultur. Auf der Causse de Sauveterre, südlich des Zentralmassivs, gibt’s eine Monokultur aus Schwarzkiefern, die nicht gepflegt wurde. Es gibt fast keine Honigquellen. „Marinapis” will dieses Gebiet in einen Honigwald verwandeln, der das ganze Jahr über Ressourcen für Bestäuber und andere Tiere bietet. Dabei werden Klimaveränderungen und die Bedürfnisse des Waldes berücksichtigt. Das erste Ziel ist es, die Artenvielfalt wiederherzustellen. Das zweite Ziel ist es, die endemische schwarze Biene zu schützen und ihr zu ermöglichen, sich in ihrer angestammten Umgebung, dem Wald, zu entfalten. All dies geschieht unter Anwendung einer natürlichen, bienenfreundlichen Imkerei.
Kurzbiografie von Marie Noelle Jalabert
Marie Noelle ist die Tochter eines Landwirts und hat drei Kinder.
Sie ist zertifizierte Bio-Imkerin und hat sich das Wissen über Waldgärten selbst beigebracht. Außerdem ist sie zertifizierte Kräuterkundlerin.
Mehr über das Marinapis-Projekt erfährst du auf dem YouTube-Kanal des Projekts.
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