Wer von den Bienen einen Ertrag erwartet, kommt heute in der Schweiz nicht umhin, die Bienen in der einen oder anderen Art und Weise zu behandeln. Parallel zu den gängigen konventionellen Eingriffen, die starke Nebenwirkungen mit sich ziehen, gibt es eine ganze Reihe interessanter Methoden, Eingriffe und Stoffe, die bedeutend nachhaltigere Wirkung zeigen.
Die Imkermethodik ist ausschlaggebend zur Wahl des notwendigen Behandlungsansatzes. Wer auf maximalen Honigertrag und geringen Aufwand abzielt, setzt heute in der konventionellen Bienenhaltung organische Säuren (Ameisen- und Oxalsäure) ein, mit den entsprechenden harten unerwünschten Nebenwirkungen. Ähnlich grosse Honigmengen lassen sich jedoch gänzlich chemiefrei erzielen, mit dem einzigen Unterschied, eines leicht höheren Aufwandes. Hierzu eigenen sich die Methoden nach Dr. Ralph Büchler wie die komplette Brutentnahme und die modernere Form des Bannwabenverfahrens. Intensiv in der Praxis getestet und feinsäuberlich dokumentiert hat FreeTheBees die Behandlungsmethodik mit ätherischen Ölen, allen voran Thymol. Diese eignet sich insbesondere für die naturnahe Haltung von Bienen. Zentral für die naturnäheren und nicht ertragsorientierten Ansätze bleibt immerzu der natürlich Schwarmtrieb mit der damit einhergehenden Brutpause. Über die Anwendung künstlicher Pestizide sind die meisten Imker heute glücklicherweise hinweg, wenngleich im Fachhandel noch solche zugelassen sind und von Zeit zu Zeit über den Ladentisch gehen.
Behandlung von Bienen entlang der Imkermethodik nach FreeTheBees