Gesundheit & Resilienz – FreeTheBees

Bienengesundheit und Resilienz

Das Wissen über die Bienengesundheit zeigt klar: Bienen müssen in einem möglichst artgerechten Habitat gehalten werden; sie benötigen reichhaltige Nahrungsquellen in Form von Nektar und Pollen; sie müssen von Umweltgiften ferngehalten werden; Eingriffe zwecks Ertragssteigerung und Behandlung gegen Parasiten und Krankheiten haben teils schwerste Nebenwirkungen.

Faszination Immunsystem Honigbiene

Die hochinteressante Funktionsweise des Immunsystems und der Abwehrstrategien zeigen beispielsweise Evans Jay D., Spivak M. (2010) in Socialized medicine: Individual and communal disease barriers in honey bees. Journal of Invertebrate Pathology, Volume 103, Supplement, January 2010, Pages S62-S72. Jedes Individuum wird von seinem eigenen Immunsystem geschützt (a). Durch beispielsweise Grooming (ähnlich des Entlausens bei Affen) können sich Honigbienen paarweise von Parasiten wie der berühmberüchtigten Varroamilbe befreien (b). Durch die Aufgabendifferenzierung (junge Bienen betreuen die hochsensible Jungbrut; ältere Bienen setzen sich in der Wildnis den Giften und Pathogenen aus, kommen aber nicht in die Nähe der Brut) halten sie die hochsensible Brut von Pathogenen frei (c). Alte und kranke Bienen verlassen von selbst den Bienenstock und sterben draussen, um das Volk vor Pathogenen zu schützen (d). Mit dem hochaktiven, antiviralen, antibakteriellen nd antimykotischen Propolis legt das Bienenvolk in der Baumhöhle einen Schutzschild um sich herum an (e).

Abwehrniveaus in Honigbienenvölkern aus: (a) individueller Abwehr, (b) paarweiser Abwehr einschließlich Grooming, (c) Bienenvolk-Abwehr wie Aufgabendifferenzierung, (d) Minimierung des Eindringens von infektiösen Erregern und (e) Verwendung von Harzen und anderen Umweltstoffen bei der Bienenvolkabschirmung.

Abwehrniveaus in Honigbienenvölkern aus: (a) individueller Abwehr, (b) paarweiser Abwehr einschließlich Grooming, (c) Bienenvolk-Abwehr wie Aufgabendifferenzierung, (d) Minimierung des Eindringens von infektiösen Erregern und (e) Verwendung von Harzen und anderen Umweltstoffen bei der Bienenvolkabschirmung.

Die eigene Apotheke mit dabei

Ähnlich bewundernswert ist die Fähigkeit von Honigbienen, sich selbst zu kurieren. Eine wissenschaftliche Grundlage legen Ehrler S und Moritz RFA (2016) mit Pharmacophagy and pharmacophory: mechanisms of self-medication and disease prevention in the honeybee colony (Apis mellifera ). Apidologie 47:389–411. DOI: 10.1007/s13592-015-0400-z.

Bienen sammeln pharmakologische Stoffe aus der Natur über Nektar, Pollen und Propolis. Sie sind in der Lage, diese im Stock aufzubewahren und weiterzuverarbeiten. Unter Anreicherung mit eigenen Drüsenstoffen füttern sie so wiederum ihre Brut und halten sie gesund.

Die gesammelten, verarbeiteten und angereicherten Stoffe wurden vielfältig untersucht. Das Resultat zeigt klar: Die Stoffe sind hochaktiv, wirken antibiotisch und hemmen Viren, Bakterien und Pilze.

Repertoire an Futter- und selbst produzierten Stoffen, die von den Honigbienen nicht nur zur Selbst- und Nesthygiene, sondern auch zur antibiotischen Fütterung der Brut und anderer Nestgenossen verwendet werden. Auf dem Feld: Sekundäre Pflanzenmetaboliten mit antibiotischem Potenzial werden zwangsläufig zusammen mit Pollen und Nektar gefüttert. Propolis mit hochgradig antiviralen und antibiotischen Verbindungen wird von speziellen Sammlerinnen zur Reinhaltung von Nisthöhlen gesammelt. Im Bienenstock: Gelagerter Honig und Bienenbrot können selektiv zur Fütterung kranker und gesunder Larven und anderer Nestmitglieder verwendet werden. An der Biene: Drüsensekrete mit antibiotischer Aktivität können für die Gesundheit von Individuen und Bienenvölkern verwendet werden.

Repertoire an Futter- und selbst produzierten Stoffen, die von den Honigbienen nicht nur zur Selbst- und Nesthygiene, sondern auch zur antibiotischen Fütterung der Brut und anderer Nestgenossen verwendet werden. Auf dem Feld: Sekundäre Pflanzenmetaboliten mit antibiotischem Potenzial werden zwangsläufig zusammen mit Pollen und Nektar gefüttert. Propolis mit hochgradig antiviralen und antibiotischen Verbindungen wird von speziellen Sammlerinnen zur Reinhaltung von Nisthöhlen gesammelt. Im Bienenstock: Gelagerter Honig und Bienenbrot können selektiv zur Fütterung kranker und gesunder Larven und anderer Nestmitglieder verwendet werden. An der Biene: Drüsensekrete mit antibiotischer Aktivität können für die Gesundheit von Individuen und Bienenvölkern verwendet werden.

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