Seit Jahrtausenden begleiten Bienenprodukte die menschliche Kultur. In der Steinzeit war Honig vor allem eine der wenigen verfügbaren natürlichen Zuckerquellen und ein begehrtes Nahrungsmittel. In den frühen Hochkulturen – etwa in Ägypten oder Mesopotamien – gewann neben dem Honig besonders das Bienenwachs grosse Bedeutung: Es diente für Kerzen, Salben, Rituale und als wichtiger Werkstoff in Handwerk und Medizin.
Im Mittelalter war Bienenwachs ein strategischer Rohstoff, denn hochwertige Kerzen erhellten Kirchen, Klöster und Städte. Honig blieb zugleich das wichtigste Süssungsmittel Europas – lange bevor Zucker verbreitet war.
Weitere Bienenprodukte wurden ebenfalls geschätzt: Propolis als natürliches Heilmittel, Blütenpollen als nährstoffreiche Nahrung und später auch Gelee Royale.
Heute stehen Bienenprodukte erneut im Fokus – nicht nur wegen ihres Wertes für Ernährung und Gesundheit, sondern auch als Ausdruck einer jahrtausendealten Beziehung zwischen Mensch, Biene und Natur.